TU Chemnitz

Mehrfach exzellent

Die Konferenz findet statt auf dem Campus der Technischen Universität Chemnitz, Straße der Nationen 62, 09111 Chemnitz. Alle Vorträge, Sessions, Poster- und Demo-Beiträge sowie Sitzungen der Fachgesellschaften werden im Böttcherbau durchgeführt, dem Hauptgebäude der TU Chemnitz.

Im Zentrum der Chemnitzer Region ist die Technische Universität die Heimat von über 11.000 Studierenden aus 90 Ländern und 2.300 Beschäftigten in Technik, Wissenschaft und Verwaltung.In Forschung und Lehre steht sie für die drei Kernkompetenzen „Materialien und Intelligente Systeme“, „Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau“ sowie „Mensch und Technik“, in denen Fragestellungen der Zukunft bearbeitet werden.

Zentrales Thema ökonomischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ist die Wertschöpfung, deren Einflussfaktoren sich durch Megatrends wie die Globalisierung, die demografische Entwicklung und die Verfügbarkeit von Ressourcen ergeben. Die Profilierung der TU hat eine in Deutschland einmalige Konstellation von Kompetenzen über acht Fakultäten hinweg hervorgebracht: Chemnitz ist ein international sichtbarer Forschungsstandort für künftige Prozesse der Wertschöpfung und Zukunftssicherung.

Innerhalb der Kernkompetenz „Materialien und intelligente Systeme“ sind Chemnitzer Wissenschaftler am Bundesexzellenzcluster „Center for Advancing Electronics Dresden“ beteiligt. Wichtige Impulse liefert auch der Spitzencluster „Energieeffiziente Innovationen aus Silicon Saxony“. Mehrere DFG-Forschergruppen arbeiten auf diesem Gebiet. Zudem entsteht derzeit an der Technischen Universität Chemnitz das europaweit einzigartige „Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen“.

Die Kernkompetenz „Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau“ wird durch das Bundesexzellenzcluster „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“ untermauert. Hinzu kommen der DFG-Sonderforschungsbereich „Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile” sowie in Kooperation mit anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zwei weitere Sonderforschungsbereiche/Transregio.

Transdisziplinäre Kooperationen zeichnen die TU Chemnitz in der Kernkompetenz „Mensch und Technik“ aus. Beispielhaft sind das Kompetenzzentrum „Virtual Humans“ und das DFG-Graduiertenkolleg „Kopplung virtueller und realer sozialer Welten“. Zudem startete in 2015 die fakultätsübergreifende Graduiertenschule „Human Factors – Information, Assistenz und Automatisierung“. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs bieten Forschergruppen hervorragende Förder- und Karrierebedingungen.

Chemnitz

Stadt der Moderne

Wo noch vor gut zwei Jahrzehnten grauer Beton das Bild bestimmte, haben namhafte Architekten eine neue Innenstadt erdacht und gebaut. Heute hat Chemnitz ein urbanes Herz, das viele Menschen anzieht.

Die moderne Baukunst schlägt einen Bogen zu den Schmuckstücken der klassischen Moderne, des Bauhauses, des Jugendstils. Kleinode wie die Villa Esche gehören ebenso dazu wie die Gründerzeithäuser des Kaßbergs oder das Schloßviertel. Modern sind auch Kunst und Kultur. Zu früheren Zeiten mit dem Expressionisten Karl Schmidt-Rottluff  oder der Bauhaus-Ikone Marianne Brandt. Und heute mit dem Museum Gunzenhauser, das rund 2500 Werke der klassischen Moderne mit einer der weltgrößten Dix-Sammlungen beherbergt.

Viele Prominente sind in Chemnitz geboren und groß geworden, darunter eine Reihe von Sport-Stars: die Eiskunstläuferin Katarina Witt, der ehemalige Kapitän der Fußball-Nationalelf Michael Ballack, Gewichthebe-Olympiasieger Matthias Steiner, die Paarlauf-Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy und der Diskus-Werfer Lars Riedel. Ähnlich groß ist das Spektrum in Kunst und Kultur: Mit der Stadt verbunden sind unter anderem der Schriftsteller Stefan Heym, Künstler wie Carsten Nicolai und der Schauspieler Matthias Schweighöfer.

Technische Universität, Forschungseinrichtungen und ein erfolgreicher Mittelstand sind Voraussetzungen für Erfolgsgeschichten. So wurden in Chemnitz  die Thermoskanne und  das erste Feinwaschmittel erdacht. Chemnitz zählt seit Jahren zu den wachstumsstärksten Städten Deutschlands. Traditionell stark im Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie und Mikrosystemtechnik trägt Chemnitz heute im Freistaat Sachsen maßgeblich zu dessen Status als wirtschaftlich erfolgreichstes Bundesland im Osten bei.

Programm der CWE

Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft

Zusatzangebote der CWE

Die CWE mbH bietet im Rahmen der Konferenz „Bildungsräume 2017“ ein Begleitprogramm an. Die Anmeldung wird über die CWE abgewickelt. Ansprechperson ist Katrin Moraske (moraske@cwe-chemnitz.de).

Anmeldeschluss ist der 15. August 2017.

Regelmäßig präsentiert die CWE im Verbund mit ortsansässigen Unternehmen und kulturellen Einrichtungen Chemnitz als Wirtschaftsstandort, touristische Destination und lebenswerte Stadt auf internationalen, nationalen und regionalen Messen und Veranstaltungen. Die Kommunikation innerhalb der Stadt wird durch Unternehmertreffen und regelmäßigen Austausch mit allen relevanten Akteuren gefördert. Mit kontinuierlicher Öffentlichkeitsarbeit und professionellen Public-Relations-Instrumenten informiert die CWE darüber hinaus über die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt.

Perlen der Industriekultur
Das Stadtbild von Chemnitz prägen noch heute zahlreiche Industriebauten, die vom Aufschwung zu Beginn der industriellen Revolution zeugen. Die Tour führt Sie zu ausgewählten industriegeschichtlich bedeutsamen Gebäuden nahe der Innenstadt, die heute neu genutzt werden und identitätsstiftend für Chemnitz sind. Stationen sind: Jugendherberge, Markthalle, Janssen-Fabrik, ehemalige Haase-Fabrik, Neumühle
Termin: Mittwoch, 06.09.2017
Treff: Tourist-Information Chemnitz, Markt 1
Zeit: 18.30 – 20.00 Uhr
Preis: 10,00 € pro Person
Hinweis: max. Teilnehmerzahl pro Gruppe: 25
Leistungen: Begleitung durch eine/n Gästeführer/in

Sächsisches Industriemuseum Chemnitz
Das Industriemuseum zählt zu den herausragenden musealen Einrichtungen in Chemnitz. Lebendig wird dort die reiche Industriegeschichte der Region dargestellt. Chemnitz und Umgebung waren für die Entwicklungen in der Automobilindustrie, im Werkzeug- Büro- und Textilmaschinenbau prägend und zahlreiche Unternehmer haben hier ihre Spuren hinterlassen.
Termin: Mittwoch, 06.09.2017
Treff: Sächsisches Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119
Zeiten: 18.30 – 20.00 Uhr
Preis: 13,00 € pro Person
Hinweis: Mindestteilnehmerzahl: 25
Leistungen: Eintritt + Führung durch die Ausstellung

Hotels

Uninähe garantiert

Fußläufig vom Campus „Straße der Nationen“ der Technischen Universität  befinden sich zahlreiche Hotels. Unter dem Stichwort „Bildungsräume 2017“ stehen günstige Zimmer zur Verfügung.

Mercure Kongress Hotel | Hotel Deadline: 15.08.2017

Weithin sichtbar erhebt sich das 3-Sterne-Superior Hotel Kongress Chemnitz in die Höhe. Hier wohnt man in bester Citylage, nahe der Technischen Universität in 302 modern eingerichteten, teils klimatisierten Zimmern verschiedener Kategorien: Standard-Zimmer mit Einzelbett oder zwei Einzelbetten, Superior- und Privilege-Zimmer sowie Junior-Suiten mit King-Size Bett und WLAN. Das Panorama-Restaurant in der 26. Hoteletage bietet eine faszinierende Aussicht auf die Stadt Chemnitz und ihre Umgebung.

Biendo Hotel | Deadline: 11.08.2017

Seit Juli 2012 hat das, im Herzen der Stadt gelegene, Biendo Hotel Chemnitz geöffnet und begrüßt seine Gäste im stilvollen Ambiente. Das Hotel liegt in direkter Nähe bekannter Sehenswürdigkeiten von Chemnitz wie Roter Turm, Altes Rathaus, Opernhaus, Kunstsammlungen und dem Karl-Marx-Monument. Alle 100 Zimmer sind hochwertig, modern und komfortabel ausgestattet und dem ansprechenden Ambiente des Hauses nachempfunden. Große Panorama-Fenster sorgen für Helligkeit und einen freien Blick auf die Stadt. 

 

Hotel Chemnitzer Hof | Deadline: 15.08.2017

Das 4-Sterne-Superior Hotel Chemnitzer Hof mit 60 Zimmern bietet eine moderne Kombination aus klassischen Elementen des Bauhausstils und moderner Hotelzimmereinrichtung. Erbaut wurde das Traditionshotel in den Jahren 1929/30 nach den Plänen des Architekten Prof. Dr. Heinrich Straumer und neu renoviert im Jahre 2016. Direkt neben der Petrikirche und gegenüber der Technischen Universität kann eine beeindruckende Architektur in Marmor und Sandstein in Innenstadtlage erlebt werden.

Hotel an der Oper Deadline: 31.07.2017

Dieses Hotel in zentraler Lage unweit von Bahnhof und Technischer Universität ist rein äußerlich Teil einer ehemaligen Prunkstraße der DDR, im Inneren jedoch ein Designtempel mit modernster technischer Ausstattung in allen Bereichen. Die Wohnzimmerlage in Chemnitz, gleich gegenüber der berühmten Oper und der Technischen Universität, macht das Haus sehr reizvoll. 91 tageslichtdurchflutete, großzügige und komfortabel ausgestattete Zimmer mit direktem Opernblick sorgen für eine angenehme Atmosphäre.